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Die Landung |
Ungefähr 30 Minuten vor der geplanten Landung sondiert man das mögliche Landegelände. Dabei versucht man Hindernisse wie z.B. Stromleitungen und Windräder zu erkennen. Um eine genaue Information über den Bodenwind unterhalb der eventuell noch vorhandenen Inversion zu haben, sinkt man fast bis zum Boden. Danach muss man vielleicht noch einmal über die Inversion steigen, um sich in ein Landegebiet idealerweise mit vielen trockenen Wiesen und Feldwegen versetzen zu lassen.
Prinzipiell gilt: Bei viel Wind fährt man schnell über den Boden und bekommt deshalb viele Landeflächen angeboten. Behindern Hindernisse eine sichere Landung, überfährt man Sie einfach bis man geeignetes Gelände erreicht. Dafür ist die Landung schwieriger und der Ballonkorb kann schon einmal beim Aufsetzen während einer so genannten Schleiflandung umfallen. Deshalb ist unser Ballonkorb unterteilt und hat eine Randhöhe von 1,30m, damit alle Passagiere gut geschützt sind. Stärker als 10 Knoten sollte der Bodenwind aber nicht sein. Bei wenig Wind ist die Endlandung beim Aufsetzen des Korbes einfach, dafür können Hindernisse wie Stromleitungen stören. Oft ist schwacher Wind auch variabel und man muss bei drehendem Wind mit der Landeeinteilung immer wieder neu beginnen. Es ist also ganz normal, einen Landeversuch abzubrechen, zu steigen, um sich versetzen zu lassen und von vorne mit der Landung zu beginnen. Und es ist auch nicht ungewöhnlich, für eine Strecke von 500 Meter bis zur gewünschten Landewiese einmal 10 Minuten oder länger zu benötigen. Am einfachsten ist wie immer die goldene Mitte: In der Richtung konstanter Wind ohne Böen mit 3-5 Knoten. Nur die Natur richtet sich selten nach unseren Wünschen. |

