Aufrüsten

des Ballons

Die Ballonhülle muss unbedingt mit dem Wind ausgelegt werden. Deshalb wird nach der Ankunft am Startplatz zum letzten Mal der Bodenwind mit Hilfe eines Heliumballons getestet um die Bedingungen vor Ort besser einschätzen zu können.

Danach werden der Ballonkorb, die Ballonhülle und die Gebläse aus dem Ballonanhänger entladen. Es erfolgt eine Einweisung der Passagiere am stehenden Ballonkorb. Dann wird der Korb auf die Seite gelegt. Die Hülle wird am Brennerrahmen mit Karabiner eingehängt und dann ausgezogen. Während die Gebläse die Hülle mit kalter Luft füllen, wird der Parachute mit Kletts an der oberen Ballonhülle fixiert. Ist die Hülle ungefähr zu 2/3 gefüllt ist, wird die Hülle mit dem Benner aufgeheizt. Gleichzeitig wird an der Topleine am oberen Ende des Ballons von 2-3 Personen stark gezogen, damit die Hülle sich nicht zu schnell und damit mit zu wenig Innendruck aufrichtet. Der sich aufrichtende Ballon nimmt dann den zuvor umgelegten Ballonkorb mit und stellt Ihn auf. Die Ballonhülle hat jetzt relativ wenig Innendruck und es muss deshalb gerade bei stärkerem Bodenwind sofort nachgeheizt werden, damit die Hülle prall wird.

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